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Altervorsorge 1

Altervorsorge 1

Wenn die Sonne scheint und es warm ist vor dem Haus, dann ist holzen eine meiner liebsten Arbeiten. Mein Haus hat keine Heizung, ich heize das ganze, grosse Haus, 3 Stöcke und 10 Räume, mit dem Holzkochherd in der Küche und ab und zu dem Specksteinofen in der Stube. Das Holz, welches ich verbrenne, kommt aus dem Wald. Natürlich kann ich jetzt keine Bäume mehr fällen gehen (konnte es auch nie, leider….), aber ich kann meine Söhne fragen, ob sie mir von den gefällten Bäumen Rugeli sägen und vors Haus bringen. Diese kann ich dann, wenn sie nicht allzu gross sind, selber spalten. Und noch viele Jahre lang kann ich aus kleinen Rugeli mein eigenes Brennholz machen, mit 90 dann vielleicht nur noch die kleinen Scheite zum Anfeuern, aber immerhin! Und holzen ist eine der vielen Arbeiten, die einfach gut tun. Man spürt, was man macht, manchmal auch noch lange nachdem man es gemacht hat. Aber man spürt es! Und es macht Sinn, und das ist das, was ich mir bewahren will. Etwas tun, was Sinn macht.

Jetzt geniesse ich es noch in vollen Zügen. Mit dem Keil schaffe ich auch die grossen Rugeli, und wenn es im Garten etwas abzusägen gibt, hole ich meine Akkusäge und säge es um. Und da wage ich mich nach und nach auch an die dickeren Gebüsche. Ich bin also noch am Aufbauen!